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BeitragVerfasst: Do Apr 28, 2016 3:42 am 
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Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Magen-Darm-Beschwerden, wie:
Verstopfung
Blähungen
Schleimhautentzündungen von Magen und Dünndarm
Appetitlosigkeit
Schwindel
Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
Benommenheit
Müdigkeit
Delirium (Verwirrtheit)
Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
Hautausschlag
Ekzem
Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
Niedriger Blutdruck
Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
Angina pectoris
Herzklopfen
Brustschmerzen
Infektionen der oberen und unteren Atemwege, wie:
Rachenentzündung
Schnupfen
Bronchitis
Harnwegsinfektionen
Erhöhte Zuckerwerte im Urin
Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
Anstieg der Nierenwerte
Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
Kaliummangel
Erhöhte Kaliumwerte
Erhöhte Kalziumwerte
Natriummangel
Magnesiummangel
Chlormangel
Anstieg des Blutzuckers
Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut
Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
Rückenschmerzen
Gelenkentzündungen
Knochenschmerzen
Grippeähnliche Symptome
Allgemeine Schwäche


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BeitragVerfasst: So Mai 01, 2016 11:44 am 
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Registriert: Sa Dez 26, 2009 5:44 pm
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..könntest Du etwas mehr Infos geben wie Du vorgegangen bist ? Aus dem Posting werde ich nicht schlau..

Gruss

Alex

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Heidelberg


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BeitragVerfasst: So Mai 01, 2016 2:06 pm 
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Ich suchte nach einen Grund warum ich so oft auf Toilette muss und habe nach Olmetec 40 mg gegoogelt


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BeitragVerfasst: Sa Mai 14, 2016 11:47 am 
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und jetzt tauchen auch juckende Neurodermitis am Kopf auf. Da hatte ich nie Probleme, es war immer so ich wußte es aber das war alles


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BeitragVerfasst: Do Mai 19, 2016 1:05 pm 
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Registriert: Sa Dez 26, 2009 5:44 pm
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Zu:

Harnwegsinfektionen

Das ist meiner Meinung nach ein guter Hinweis für "Harntreibend", wenn auch natürlich nicht die einzige Möglichkeit.

Nun ist es so, dass MP ganz bestimmt keine Infektionen auslösen wird, wo keine vorher waren. Möglicherweise ist eine bereits vorhandene Infektion verstärkt worden, so dass Sie jetzt bemerkbar wird. Damit hat man schon ein Gefühl wo die "Baustellen" sind. Selbst da, wo man es nicht vermutet hätte.

LG

Alex

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BeitragVerfasst: Do Mai 19, 2016 2:17 pm 
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danke das hört sich gut an


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BeitragVerfasst: Fr Mai 20, 2016 6:22 am 
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Hallo zusammen,

das ist es ja was Olmetec ausmacht. Das was alles an Nebenwirkungen in der Packungsbeilage steht, war genau das wonach Trevor gesucht hat (natürlich unter der Berücksichtigung der Vorgeschichte von Trevor als Er auf der Suche nach einem geeigneten Medikament war).

Nicht alles davon MUSS jemand an "Herxe" bekommen, jedoch hängt es eben davon ab, was der betreffende Patient bis zum Start mit dem MP bisher so alles mit sich herumgeschleppt und angesammelt hat, was das Immunsystem bis dahin nicht "bekämpfen" konnte.

Wird das Immunsystem durch Olm wieder angeregt, so kann es zu unterschiedlichen "Baustellen" (Herxe-Reaktionen) kommen.

Ich habe es in meinem 1ten erfolgreichen Versuch selbst durchlebt. Das war heftig, manchmal hatte ich in den Fingern heftige zihende Schmerzen, manchmal in den Fusszehen, fast immer ca. 30 Minunten vor und nach der Olmeinnahme waren die Beschwerden deutlich am heftigsten. Mir tat alles weh im ganzen Körper, ich bekam in diesem Zeitraum die heftigsten Schnupfensympthome die man sich nur voorstellen kann. Ich hatte ein Kribbeln im ganzen Körper und und und.

Wie gesagt ich weis was Herxe sind und ich denke mal das ich in diesem Stadium meiner Erkrankung noch ganz am Anfang stand und diese so heftig empfundenen Herxe noch harmlos waren.

Vieles sind Herxe, jedoch mit fortgeschritenen Erkrankungen und einem Immunsystem welches nicht mehr weis das da was ist, treten diese auch nicht in den Vordergrund und können bemerkt werden. Erst wenn Olm ins spiel kommt, dann stellt man erst fest das man dieses und jenes hat und es garnicht wusste.

VG, Kurt

PS: Alles was ich zu und über Trevor schreibe ist aus meiner Erinnerung weil ich irgendwann mal irgendwo in seinen Dokumenten dieses oder jenes gelesen habe. Ich beansprucht also nicht das alles was ich dazu oder darüber schreibe zu 100% wortgetreu ist!


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 Betreff des Beitrags: Natriummangel oder Neurosarkoidose?
BeitragVerfasst: Di Aug 01, 2017 10:00 pm 
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Registriert: Sa Mai 13, 2017 2:15 pm
Beiträge: 4
oliver1970 hat geschrieben:
Ich suchte nach einen Grund warum ich so oft auf Toilette muss und habe nach Olmetec 40 mg gegoogelt


Nun das Posting ist scheon eine Weile her. Ich will dazu aber vorsichtshaber dazu trotzdem äußern. Vielleicht hilft es jemand.
Also ich hatte das Problem vor einigen Jahren. Im Rückblick hatten dazu zwei Faktoren beigetragen. Zum einen Neurosarkoidose (die ist da neu aufgetreten! Lugensarkoiodes 10 Jahre vorher). Zum anderen Natriummangel.(letzteres war für mich erst im Rückblick nach Jahren erkennbar)
Letzteres lässt sich relativ einfach klären. Zum einen Na+ im Blut bestimmen lassen. Und wenn dieser ehr niedrig ist oder sonst auch nichts gegen höheren Salzkonsum spricht. Testen ob es mit einigen Gramm Salz am Tag zusätzlich besser wird.
Kritischer/gefährlicher ist eine Neurosarkoidose. Hier geht es dann auch ehr um eine Reizblase. d.h. man kann auch keine so großen Mengen mehr halten.
Insbesondere wenn z.B. Störungen in der Feinmotorik in den Beinen oder ähnliches Auftreten wäre ich da sehr wachsam. Das wäre dann ein Fall für einen Neurologen.
D.h. zum einen auf gesteigerte Reflexe etc. testen (harmlos) und im gesteigerten Fall eine Liquorpunktion und/oder Kernspinn bei ausreichend Indizien für Neurosarkoidose.
Übrigens hat sich das auch mit einer Hautsarkoidose angekündigt. (Klar sichtbar an einer Stelle, zusätzlich Hautjucken auch gerade am Kopf .....)
Was man da bei einer Neurosarkoidose macht ist schon viel schwieriger zu beantworten. Eine Option ist natürlich Olersartan und Minozyclin zu steigern. (Letzteres soll nach neueren Studien z.B. bei MS mindestens so gut wirken wie Interferon nach aussage eines Uni-Neurologen(PD)).
Typischerweise empfehlen die Neurologen da dann Cortison und irgendeinen sonstigen Hammer wie Azathioprim oder MTX. Wie man da dann im Akutfall umgeht wenn man vom Marshall-Protokol kommt ist nicht ganz leicht zu entscheiden und hängt auch ab was dann der Arzt mit macht.


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BeitragVerfasst: Mi Okt 04, 2017 12:10 pm 
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Beiträge: 1223
Hättest Du zu diesem Satz noch weitere Infos ?

Letzteres soll nach neueren Studien z.B. bei MS mindestens so gut wirken wie Interferon nach aussage eines Uni-Neurologen(PD)).

Wissen wir zwar aus Erfahrung mit MS Patienten, aber weitere Infos wären sehr hilfreich :-)

Danke Dir und LG

Alex

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BeitragVerfasst: Mo Okt 16, 2017 10:14 pm 
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Registriert: Sa Mai 13, 2017 2:15 pm
Beiträge: 4
Wissen wir zwar aus Erfahrung mit MS Patienten, aber weitere Infos wären sehr hilfreich :-)

Habe ich leider nicht wirklich. Ausgangspunkt war die Therapie mit Olmesartan + mino. Da vertrat sie die Meinung, dass Olesartan unwirksam sein, aber über Minozyklin hat sie sich dann positiv geäußert. Das war vor etwa 2 Jahren und sie nannte als Quelle nur eine (damals?) noch unveröffentlichte kanadische Studie.
Über MS kann ich nichts direkt sagen, aber Therapieversuche bei Sarkoidose mal mit Mino alleine oder mit Olmesartan zeigten bei mir, dass Nino allein nur eine schwache Wirkung hat, sondern das primär das Olmesartan entzündugshemmend wirkt. Bei den Therapieversuch mit Hydroxichloroquin allein war zunächst eine wesentliche Verschechterung zu beobachten (vorher 100 mg Mino + 3x 20 mg Olm./d) mit Mino allein wurde es zumindest nicht weiter schlechter und mit zusätzlich Olm nahm dann CRP, Interleukin2 -Rez. und ACE entscheidend ab (z..B. CRP war länger im 20 er Bereich. Mit Olm + Mino nahm dieser Wert dann in fünft Monaten linear von 23 auf 5,5 ab. benso nahm Interleukin 2-Rezeptor von über 5000 auf knapp unter 3000 ab.
Also genau genommen kann ich über OLM ohne Mino nichts genauers sagen (aus der Anfangszeit als ich nur mit OLM angefangen habe fehlen mir die Messdaten).
Aber Mino+ OLM wirkt weit stärker entzündungshemmend als Mino allein (bei ausreichend dosierten OLM)


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