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BeitragVerfasst: Fr Mär 15, 2013 5:47 am 
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Registriert: Do Apr 07, 2011 12:53 pm
Beiträge: 534
Hallo zusammen,

den Beitrag gestern im 3Sat von Nano spezial bitte ansehen und vor allem hören !!!

Hier der Link:

http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35404

Der Titel verrät eigentlich schon alles:

Wenn Deutschlands Ärzte krank machen

Gut gemeinter Warnhinweis von mir, vorher unbedingt 3 kräftige Beruhigungstabletten einnehmen !!!!!!


Hallo Hausel, du hattest natürlich schon immer recht, alles Mafia und Verbrecher!!! Wer es bist jetzt noch nicht wahr haben wollte und an den GUTEN un VERTRAUENSVOLLEN Doktor geglaubt hat, der wird hier endlich ganz öffentlich eines besseren belehrt (natürlich gibt es Ausnahmen!).

LG, Kurt


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BeitragVerfasst: Fr Mär 15, 2013 5:39 pm 
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Registriert: Fr Mär 19, 2010 8:43 am
Beiträge: 568
Hi Kurt

Den habe ich im Fern gesehen ein Wunder das so was
überhaupt im Fern gebracht wird.

Gute Sendung.

Pit


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BeitragVerfasst: So Mär 17, 2013 4:45 pm 
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Registriert: Do Apr 07, 2011 12:53 pm
Beiträge: 534
Hallo Hausel,

als ich den Beitrag gesehen habe, habe ich direkt an dich gedacht!!! Du hast es schon immer mit aller Vehemenz hier gepostet.

Ich habe Dir von Anfang an nur beipflichten können, nun dürfte es wohl auch dem letzten "Ungläubigen" klar sein das die Ärzte nur eines wollen...

Es mag wohl die berühmten Ausnahmen geben, aber diese dürften mittlerweile äußerst selten geworden sein. Natürlich kann ich verstehen das man für so lange Zeit die man studiert hat um Mediziner zu werden dann auch endlich mal Geld verdienen will und muss. Das ist OK, aber nicht auf Kosten der Gesundheit von Betroffenen, das kann und darf doch wohl nicht war sein oder?

Krankenhäuser bei denen die OP-Ärzte Quoten erfüllen müssen damit das Krankenhaus wirtschaftlich bleibt, HALLOOOOO !!!!!!

Das ist fast so wie mit Polizisten die lieber Radarfallen aufstellen und auch "Quoten" erfüllen müssen anstatt lieber mal "Streife" zu fahren oder zu gehen um die Bürger zu schützen vor Verbrecher. Die Einbruchskrimminalität nimmt z. b. hier in unserm Städtedreieck rapide zu. Welch ein Wunder, wenn Polizisten nicht "Präsenz" in den prädestinierten Wohnvierteln zeigen. Im Gegenteil Polizeiwachen in unserem Ortsteil sind schon vor Jahren abgeschafft worden. Die Ordnungsämter sehen es viel lieber wenn das Stadtsäckel durch Radarfallen mit zig 1000senden Euros von Radarfallen aufgestockt werden.

So ähnlich verhält es sich nun wohl auch nachgewiesener Maßen mit unserer Gesundheit. Nachzusehen und hören in dem Nano-Beitrag.

Wünsche allen noch einen schönen Sonntag und träumt schön weiter ;) ,

LG, Kurt


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BeitragVerfasst: Di Mär 19, 2013 7:39 am 
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Registriert: Sa Dez 26, 2009 5:44 pm
Beiträge: 1238
werde ich mir anschauen, danke für den Link.

Für die wirtschaftspolitisch Interessierte, das sind gute Beispiele wo man Bereiche lieber reguliert und nicht dem Markt alleine überlässt. Wenn Polizeistationen zu Profitcenter werden lässt.. :?

LG

Alex

_________________
Heidelberg


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BeitragVerfasst: Di Mär 19, 2013 11:45 am 
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Registriert: Do Apr 07, 2011 12:53 pm
Beiträge: 534
Hallo Alex,

ja so bezeichnet man es mittlerweile "neudeutsch": Profitcenter

Was sich dahinter verbirgt entbehrt oft auch das letzte Bischen Menschlichkeit bzw. soziale Kompetenz der Betreiber.

Was bitte schön veranlaßt eine kirchliche Pflege-Einrichtung dazu von Insassen 4000 € und mehr für einen Pflegefall zu verlangen? Betriebswirtschaftlich ist dies mehr als fragwürdig , mal abgesehen von einem sozialen Verhaltenkodex.
Es wird für 20 Pflegefälle nur in der Tagesschicht eine examinierte, eine Hilfskraft (vermutlich ein 400 € Job oder besser noch Leiharbeiterin) und ein Zivi eingesetzt. Die Spätschicht und die Nachtschicht sind dann so kenne ich das aus meiner Zivizeit im Regelfall auch jeweils eine examinierte.

Nun kann sich jeder ungefähr ausrechnen was da so an Brottokosten zusammenkommt für z. B. ein Altenheim mit 100 oder 200 Bewohnern:

20 Pflegefälle pro Station bringen a 4000 Euro = 80.000 € ein

3 examinierte für 20 Leute = ca. 6000 €
2 Hilfskräfte für 20 Leute auf 400 € Basis = 800 e
ein oder 2 Zivi für Früh u. Spätsch = ca. 1600 € nachzulesen hier: http://www.wehrsold.org/
Das macht zusammen = 8.400 € Ich bin mal großzügig und runde es auf 10.000 € Gehaltskosten für den Betreiber auf.

Dann kommen natürlich die anteiligen Gebäudeanschaffungskostenabschreibung, Gebäudepflegekosten (Heizung, Schornsteinfeger, Wartung Gebäudeinstandhaltung Gärtner etc. dazu) Hinzu kommen noch die Anteiligen Personalkosten für Verwaltungsmitarbeiter (ist meistens eine Sekreterin vom Chef) Küche, Putzfirmen und Wäschereinigung. Materialkosten (gemeint sind nicht die Kosten für Verbände Katheder ect. für die zu Pflegenden, denn das bezahlt die Krankenkasse) sondern Lebensmittel, Heizöl oder Gas etc.
Für alle diese Kosten veranschlage ich mal so über den Daumen = 40.000 € PRO MONAT für 20 Leute auf Station!!!

Das ergibt dann folgendes:

Eingespielte Bewohnerbeiträge /Monat = 80.000 €

minus direkte Stationspersonalkosten = 10.000 € / Monat

minus div. umgelegte anteilige Kosten = 40.000 € /Monat

Bleiben übrig ca. 30.000 €

Diese werden dann wohl auf die Geschäftsführer oder an die AG ausgeschüttet bei einem Profitcenter :mrgreen:

Ob meine kleine Rechnung so genau stimmt weis ich nicht, aber für mich sind gefühlt 4000 € für einen Pflegeplatz in einem 100 oder 200 Personen zählenden Pflegeheim nicht ganz nachvollziehbar.

Wünsche euch noch einen schönen Tag.

Übrigens ist es wohl genau so wie bei der 98 Stück Olm-Packung. Denkt immer daran, in Frankriech kostet das Zeug umgerechnet ca. 60 €. Und ich denke das der/die französische Apotheke auch noch gut an der Packung verdient, oder?

Knappe 120 € kostet die Schachtel bei uns auf Privatrezept !!!!!!!!!!!!!!

LG, Kurt


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BeitragVerfasst: Di Mär 19, 2013 2:30 pm 
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Registriert: Fr Mär 19, 2010 8:43 am
Beiträge: 568
Hi
Ja so läuft das ganze ab.

Hast Ausgeschlachtet gesehen 3 Sat.

Oder das anschauen das sind Verbrecher.

http://www.youtube.com/watch?v=QYW0UJiHf-0

Pit


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BeitragVerfasst: Do Mär 21, 2013 11:19 am 
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Beiträge: 534
Hi Oliver,

ja das kann schon gut sein. Vieles wird innerhalb der Sender der ARD und auch beim ZDF in deren Reihen immer mal wieder gesendet.

Habe es vor einem Jahr aber so nicht mitbekommen und wie ich finde ist der Bericht ja nach wie vor noch topp-aktuell. Denn geändert hat sich ja an dem beschriebenen Inhalt nichts, behaupte ich mal. Und das muss man dann ja, vor dem Hintergrund das dieser Beitrag schon vor einem Jahr bereits ausgestrahlt wurde, nochmal ausdrücklich betonen.

Traurig das man außer zu einem Patientenberater zu gehen keine andere Möglichkeit hat die grundlegende Ursache zu verbessern.
Nur wo sind solche Patientenberater und wie es in dem Bericht schon angedeutet wurde, auch diese sind meistens ja quasi in den Ruhestand gegangene Fachärzte, die nun keine Angst mehr haben müssen von Ihren Kollegen unter Beschuss genommen zu werden.

Nur wie es auch in dem Bericht angedeutet wurde, was haben diese Patientenberater denn vorher gemacht und den Patienten angeraten als Sie noch aktiv praktiziert haben? Denn wenn Sie diese ganzen Sachen nicht selbst kennen würden und durchschauen, dann könnten Sie den Betroffenen doch auch nicht die bessere oder sinnvollere alternative Behandlung empfehlen (das lasse ich jetzt mal so fragwürdig im Raum stehen, denn auch das spricht ja wiederum für sich selbst).

Wie gesagt, immer noch ein sehr sehr topp-aktueller Bericht wie ich finde.

LG, Kurt


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BeitragVerfasst: Do Mär 21, 2013 6:21 pm 
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Beiträge: 534
Hi Oliver,

klaro, du hast natürlich wie immer die Sache auf das Wesentliche reduziert. Nur habe ich das Gefühl das nur wir Deutsche denken das wir zum Arzt gehen und der nimmt uns das Denken und alle Entscheidungen ab.

Ich denke das wir als Patienten sehr wenig Mitspracherecht haben. Geht man zum Arzt, dann haben wir gelernt Ihm zu gehorchen und das zu machen was Er für uns verordnet und entscheidet, Krankheitsbedingt. Und wir sind so aufgewachsen all das so in unserem Arzt-Patienten-System zu akzeptieren. Niemand erdreistet sich eine Arztentscheidung zu hinterfragen oder gar den Arzt selbst anzusprechen warm man gerade diese verschrieben bekommt oder eine OP machen soll. Es ist ja schon ein Wunder das wir das Krankenkassenrecht haben eine zweite Meinung einzuholen. Wie viele Betroffene nutzen das überhaupt??? Die meisten gehen doch schon jahrelang, wenn nicht sogar jahrzehntelang zu Ihrem Hausarzt. Sie vertrauen diesem doch zu 100%, die überwiegende Mehrzahl käme doch nie auf die Idee in einer angebrachten Situation eine zweite Meinung einholen zu wollen. Wenn überhaupt, dann suchen Sie höchstens im Internat mal nach einer Erklärung oder Bestätigung. Aber wenn dort auch etwas von anderen Möglichkeiten der Therapie steht, so traut sich doch niemand dies mal dem "alten" Hausarzt vorzuschlagen! Man bekommt ja meistens, so meine eigene Erfahrung, dann nur gesagt das man nicht so viel herumsuchen soll. Ich denke das es mir auch nicht gefallen würde wenn ein Leihe mir erklären würde wie ich meinen Job anders machen könnte, aber hier geht es um das höchste Gut was der Mensch hat und nicht um Maschinen. Ist es dann nicht legitim das der Betroffen sich nach der Besten Behandlungsmöglichkeit für seine GESUNDHEIT informiert??????!!!!!!!!
Nicht MEHR und nicht WENIGER sollte uns unsere Gesundheit doch wohl wert sein oder?
Und wenn ich dafür div. Kommentare bekomme die ich für deplatziert halte von Mitmenschen (denn für mich sind Ärzte Menschen genau wie du und ich) die eigentlich angeblich eine höhere BILDUNG haben als ich, dann kann ich damit leben.

Wie du ja weist, funktioniert dies in Holland anders als bei uns, dort kann man als Patient selbst viel mehr bestimmen, es auch dem Arzt überlassen oder eine Mischung aus Beidem gestalten. Man hat halt die Wahl und das finde ich sehr viel besser.

LG, Kurt


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BeitragVerfasst: Do Mär 21, 2013 6:21 pm 
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Registriert: Do Apr 07, 2011 12:53 pm
Beiträge: 534
Hi Oliver,

klaro, du hast natürlich wie immer die Sache auf das Wesentliche reduziert. Nur habe ich das Gefühl das nur wir Deutsche denken das wir zum Arzt gehen und der nimmt uns das Denken und alle Entscheidungen ab.

Ich denke das wir als Patienten sehr wenig Mitspracherecht haben. Geht man zum Arzt, dann haben wir gelernt Ihm zu gehorchen und das zu machen was Er für uns verordnet und entscheidet, Krankheitsbedingt. Und wir sind so aufgewachsen all das so in unserem Arzt-Patienten-System zu akzeptieren. Niemand erdreistet sich eine Arztentscheidung zu hinterfragen oder gar den Arzt selbst anzusprechen warm man gerade diese verschrieben bekommt oder eine OP machen soll. Es ist ja schon ein Wunder das wir das Krankenkassenrecht haben eine zweite Meinung einzuholen. Wie viele Betroffene nutzen das überhaupt??? Die meisten gehen doch schon jahrelang, wenn nicht sogar jahrzehntelang zu Ihrem Hausarzt. Sie vertrauen diesem doch zu 100%, die überwiegende Mehrzahl käme doch nie auf die Idee in einer angebrachten Situation eine zweite Meinung einholen zu wollen. Wenn überhaupt, dann suchen Sie höchstens im Internet mal nach einer Erklärung oder Bestätigung. Aber wenn dort auch etwas von anderen Möglichkeiten der Therapie steht, so traut sich doch niemand dies mal dem "alten" Hausarzt vorzuschlagen! Man bekommt ja meistens, so meine eigene Erfahrung, dann nur gesagt das man nicht so viel herumsuchen soll. Ich denke das es mir auch nicht gefallen würde wenn ein Leihe mir erklären würde wie ich meinen Job anders machen könnte, aber hier geht es um das höchste Gut was der Mensch hat und nicht um Maschinen. Ist es dann nicht legitim das der Betroffen sich nach der Besten Behandlungsmöglichkeit für seine GESUNDHEIT informiert??????!!!!!!!!
Nicht MEHR und nicht WENIGER sollte uns unsere Gesundheit doch wohl wert sein oder?
Und wenn ich dafür div. Kommentare bekomme die ich für deplatziert halte von Mitmenschen (denn für mich sind Ärzte Menschen genau wie du und ich) die eigentlich angeblich eine höhere BILDUNG haben als ich, dann kann ich damit leben.

In dem Fernsehbericht kam der Deutsche Arzt ja aus Norwegen zurück und nicht nur dort funktioniert das wie auch in Holland wohl etwas anders, dort kann man als Patient selbst viel mehr bestimmen, es auch dem Arzt überlassen oder eine Mischung aus Beidem gestalten. Man hat halt die Wahl und das finde ich sehr viel besser.

LG, Kurt


Zuletzt geändert von Kurt am Fr Mär 22, 2013 7:09 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Mär 22, 2013 7:24 pm 
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Registriert: Do Apr 07, 2011 12:53 pm
Beiträge: 534
Hallo Oliver,

das sehe ich ein bisschen differenzierter. Die einen sind so mächtig (KKs) das Sie zwar die Spielregeln versuchen zu diktieren, aber du weist ja wie das in einer Ehe funktioniert. Es gehören immer mind. zwei dazu um sich zu streiten. Denn die Kassen wollen sparen auf Kosten der Beitragszahler, Ärzte und Medizinhonorare. Da haben die Ärzte aber keinen Bock zu, ergo haben die wiederum keinen Bock auf viel Arbeit mit den Patienten, denn Sie bekommen es ja nicht entsprechend bezahlt.

Ist so ein bisschen wie bei meiner Hausverwaltung, bin ich dort vor Ort um etwas zu regeln was haustechnisch ist, so bekomme ich zusätzlich auch noch die persönlichen Probleme des Hausbewohners erzählt. Das wiederum bedeutet im Regelfall zusätzlich ca. 30 Minuten bis zu 60 Minuten mehr Zeitaufwand der von meiner Freizeit abgeht und von der ich schon mal garnicht etwas finanzielles habe.

Also ich kann die Ärzte auch gut verstehen, aber wer bitte schön soll denn als Lobby bei den Kassen Druck machen um mal von den 28 Milliarden erwirtschafteten Überschuß etwas für die gute Sache besser zu verteilen? Denn dieser Betrag ist doch letztlich auf dem Rücken der Patienten und der Ärzte zusammengekommen.

LG, Kurt


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