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BeitragVerfasst: Do Mai 28, 2015 12:56 pm 
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Registriert: Sa Dez 26, 2009 5:44 pm
Beiträge: 1238
..zufällig heute entdeckt, eine Veröffentlichung on April 2015 über oxidativer Stress in Zellen.

Olmesartan agierte laut Studie als Antioxidant und reduzierte den schädlichen oxidativer Stress in Zellen.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25904217

Olmesartan protects endothelial cells against oxidative stress-mediated cellular injury.


LG

Alex

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Heidelberg


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BeitragVerfasst: Mi Jul 29, 2015 7:39 am 
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Registriert: Do Apr 07, 2011 12:53 pm
Beiträge: 534
Hallo Alex,

das ist eine sehr wichtige Erkenntnis aus der Studie. Allerdings habe ich das Gefühl das dies genau der heftige und sehr angenehme Efekt in meinem 1ten MP-Versuch im Dez. 2010 war. Olm verhalf mir damals genau nach jeder 40mg Tablette dazu das ich sehr heftig verspührte wie die Schmerzen in Muskeln und Gelenken sich mit Zunahme des Wirkeintritts nach der Tabletteneinnahme verpiselten.
Damals war ich nach 10 bis 12 Tagen alle Beschwerden los und ich war definitiv wieder so gesundheitlich hergestellt (wenn nicht sogar besser) wie bevor das alles im Juli/Aug. 2010 los ging (Borre).

Nun im 2ten Versuch geht leider alles sehr viel langsamer (bin ja jetzt seit März 2011 wieder dabei). Ich fand aber mit den Jahren heraus, das man das MP und damit den Genesungsprozess wirklich unterstützt (nicht nur wenn man sich sehr an das Vermeiden von Sonne und Vitamin D-Nahrungsaufnahme hält), wenn man alle unnötigen Belastungen auch wirklich vermeidet die im "Non-MP-Treatment" gelistet sind. Also es hilft einem nix wenn man Alkohol, Raucht, und die ganzen Medis nimmt, die wie schon gesagt im "Non-MP-Treatment" genannt werden. Es ist zwar sehr hard für mich die Muskel und Gelenkschmerzen auszuhalten, ohne mal einen Wein oder div. Alk zu nehmen. Oder sich mal eine Tramadol oder Doxipin reinzuziehen.
Aber ich bin in den letzten 1 bis 1,5 Jahren diesbezgl sehr hard mit mir gewesen und ich denke das ich dafür belohnt wurde. Denn mir geht es Stand heute widerum noch viel besser als noch vor 1,5 Jahren. Auch die besagten Gelenk u. Muskelschmerzen sind erträglicher noch als vor dieser Zeit.

Ich denke das gerade auch diese zuvor genannten Beschwerden ein typisches Symptom für den Oxidativen Stress in den Zellen ist (auch der Schmerz bzgl. Brain-fog führe ich darauf zurück).

Schreibe das damit auch Leute die hier mal "vorbeisehen" mitbekommen das das MP auch wirklich funzt!!!

VG, Kurt


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BeitragVerfasst: Mo Aug 10, 2015 8:46 am 
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Registriert: Sa Dez 26, 2009 5:44 pm
Beiträge: 1238
Hallo Kurt,
freut mich, dass es Dir besser geht! Was Alkohol betrifft, meine Vermutung ist dass es entzündlich wirkt. Neulich hatte ich mir eine Liste von Erkrankungen die mit Alkohol in Verbindung gebracht werden. Die Frage ist: nach welchen Mechanismus wird die schädliche Wirkung entfaltet ? Wenn es Entzündungsreaktionen fördert, wäre dies eine mögliche Erklärung, warum eine einfache Substanz so viel Schaden anrichtet. Der Schaden kommt aus der Entzündung selbst und Alkohl ist nur der Wegbereiter. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

Es gibt auch viele Veröffentlichungen dazu, exemplarisch:

Alcohol, inflammation, and gut-liver-brain interactions in tissue damage and disease development
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2842521/

LG

Alex

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BeitragVerfasst: Di Sep 15, 2015 8:35 am 
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Registriert: Sa Aug 08, 2015 8:56 pm
Beiträge: 27
Wohnort: NRW
Hallo Kurt, hallo Alex,

ich denke, hier kann ich etwas beitragen.

Jeder entzündliche Prozess lässt wohl das Histamin im Körper ansteigen.
Deshalb dürften alle Betroffenen mit mehr oder weniger hohen Histaminspiegeln zu kämpfen haben.

Und Alkohol gilt als Histaminliberator. Er fördert die Histaminfreisetzung im Körper.

In den Veröffentlichungen eines bekannten Berliner Labors konnte ich nachlesen, dass häufig die DAO, das histaminabbauende Enzym bei chronischer Inflammation verbraucht sei.

In anderen Publikationen fand ich den Hinweis, dass jeder Mensch eine persönliche Toleranzschwelle von Histamin hat bzw. diese auch schwanken kann.

Überschreitet man diese durch irgendwelche Einflüsse, kommt es zu den typischen Beschwerden.

Ich habe 5 Jahre gebraucht um hinter die Wirkungsweise von histaminhaltigen und histaminfreisetzenden Lebensmitteln zu kommen. Ziemlich komplex und teilweise nicht restlos geklärt.

Gelernt habe ich aber, dass bei hohem Histaminspiegel und reduzierter DAO schon ein Glas Wein zu heftigsten Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfällen führen kann, in "guten" Zeiten aber einiges wieder vertragen wird.

Interessanterweise wurde mir neulich von meiner Ärztin empfohlen, nicht nur mit Antihistaminika die Wirkung von Histamin zu blockieren, sondern gezielt den Überschuss abzubauen.
Schafft das der Körper nicht selbst, ist Quercetin das Mittel der Wahl.
Denn die sündhaft teuren DAO-Tabletten wirken nur im Darm bei ungünstigen Mahlzeiten.
Ziemlich kurz gedacht, denn Histamin wird ja auch im Körper gebildet.

Ich kann mir das auch einbilden, aber ich glaube fest daran, dass sich mein guter Zustand im letzten Jahr auch auf mein erfolgreiches Management meines Histaminspiegels zurückführen lässt.

Inzwischen weiß ich, wenn ich kaum Histaminhaltiges esse, ist auch schon mal ein Glas Wein oder Bier möglich zum Beispiel im Urlaub.
Oder es liegt an der entzündungsdämpfenden Eigenschaft von Olmetec, dass mein H.-Spiegel jetzt viel niedriger ist.

LG
Tina

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Borreliose Rickettsien Chlam.pneu. EBV Legionellen
MP seit 2/2014 (ohne AB)


Zuletzt geändert von Tina am Mi Sep 16, 2015 2:36 pm, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi Sep 16, 2015 12:13 pm 
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Registriert: Sa Dez 26, 2009 5:44 pm
Beiträge: 1238
Hallo Tina,
willkommen im Forum! Freut mich sehr, dass wir mehr von deiner Erfahrungen lernen können.

Sehr interessant dein Beitrag über Histamin!

LG

Alex

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